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Häufig gestellte Fragen

Im Rahmen des Glasfaserausbaus gibt es drei Optionen:

1. Wollen Sie Dienste wie Internet, Telefonie und ggf. Fernsehen künftig nutzen, schließen Sie bitte einen Dienstvertrag mit Deutsche Glasfaser (derzeit einziger Anbieter auf dem geförderten Netz) ab. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter www.deutsche-glasfaser.de/tarife oder telefonisch unter +49 2861- 890 60 900.

2. Entscheiden Sie sich noch nicht für einen aktiven Anschluss, schließen Sie bitte einen Gestattungsvertrag (Erlaubnis der Bautätigkeiten auf Ihrem Grundstück) mit Deutsche Glasfaser ab. Dieser kann ausschließlich im örtlichen Baubüro geschlossen werden. Als Ansprechpartner stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser vor Ort zur Verfügung. Eine spätere Buchung der Dienste ist dann immer noch möglich. So bekommen Sie einen kostenlosen Passivanschluss ins Haus gelegt.

3. Möchten Sie derzeit keinerlei Bautätigkeiten auf Ihrem Grundstück erlauben und damit auch keinen Anschluss in das Haus gelegt bekommen, hätte ein späterer Anschluss entsprechende Kosten zur Folge. Ein Anschlusspunkt dafür liegt vorbereitet vor Ihrem Grundstück.

Wichtig für Sie ist: Der Glasfaseranschluss während der Bauphase erfolgt immer kostenlos.
Genannte Beträge für anfallende Kosten von 750 Euro und mehr, beziehen sich immer auf einen nachträglichen Anschluss an das Glasfasernetz nach Abschluss der Bauarbeiten.

Förderfähig sind alle Gebiete im Außenbreich des Kreises Warendorf, deren aktuelle Versorgung unter 30 Mbit/s im Download liegt und in denen kein eigenwirtschaftlicher Ausbau mit mindestens 30 Mbit/s geplant ist.

Um herauszufinden, über welche Bandbreite die einzelnen Haushalte im Außenbereich verfügen, haben wir eine Abfrage bei Unternehmen durchgeführt (sog. Markterkundungsverfahren). Konkret mussten uns in dem Verfahren alle im Kreis Warendorf tätigen Telekommunikationsunternehmen (z.B. die Telekom, Unitymedia und weitere Anbieter) angeben, welche Haushalte sie aktuell oder in naher Zukunft mit mind. 30 Mbit/s versorgen. Aus diesen Angaben wurde eine Liste mit denjenigen Haushalten erstellt, die die Grenze nicht erreichen und damit grundsätzlich förderfähig sind.

Wichtiger Hinweis: Es kommt nicht darauf an, welchen Tarif und welchen Anbieter Sie derzeit gebucht haben, sondern welcher Tarif von Ihnen gebucht werden könnte. Sollten bei Ihnen also weniger als 30 Mbit/s im Download zur Verfügung stehen, können Sie sich mit Ihrem Versorger in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen für Ihren Anschluss besprechen.

Wir sind an die von den Telekommunikationsunternehmen übermittelten Angaben gebunden. Das bedeutet, dass die theoretische Versorgungsleistung der Unternehmen für die Beurteilung der Förderfähigkeit bindend ist: Eine Adresse, die mit mind. 30 Mbit/s versorgt werden könnte, darf auch dann nicht mit Fördermitteln ausgebaut werden, wenn die tatsächliche Bandbreite beim Verbraucher aktuell geringer ist.

Das Glasfasernetz, das Deutsche Glasfaser ausbaut, ist offen für jeden Telekommunikationsanbieter, der seine Produkte darüber anbieten möchte.
Derzeit ist Deutsche Glasfaser aber der einzige Anbieter auf dem geförderten Netz.

Es kann verschiedene Gründe haben, warum Ihre Adresse nicht zum Fördergebiet gehört:

  1. Bei Ihrem oder einem anderen Internetanbieter sind an Ihrer Adresse bereits 30 Mbit/s oder mehr verfügbar. Auf den Internetseiten der verschiedenen Internetanbieter können Sie jeweils einen Verfügbarkeitscheck durchführen.
  2. Im Rahmen des relevanten Markterkundungsverfahrens hat ein Telekommunikationsunternehmen eine Ausbauabsicht mit mehr als 30 Mbit/s für Ihre Adresse mitgeteilt.
  3. Sie sind "homes passed" z.B. an das TV-Kabelnetz von Unitymedia angeschlossen. Das bedeutet, dass der Anbieter Ihre Adresse bei Bedarf kurzfristig versorgen kann.

Der Breitbandausbau im Kreis Warendorf wird durch den Bund und das Land NRW gefördert. Die Förderung umfasst die komplette Zuleitung zum Haus inkl. der Errichtung eines Glasfaserübergabepunktes im Keller bzw. Hauswirtschaftsraum. Somit entstehen für den Eigentümer für die Installation des Glasfasernetzes bis ins Haus keine Kosten.

Der Ausbau erfolgt Abschnittsweise in den einzelnen Kommunen des Kreises. Die letzten Anschlüsse sollen zum jetzigen Planungsstand bis zum Jahresende 2023 in Betrieb genommen werden. An den aktuellen Bauzeitenplänen wird noch gearbeitet. Weitere Informationen veröffentlichen wir, sobald diese vorliegen.

Ja, für die Erstellung des Hausanschlusses vereinbart das von Deutsche Glasfaser beauftragte Bauunternehmen einen Termin mit dem im Antrag genannten Ansprechpartner. Die Immobilie muss für die Anschlussherstellung zugänglich sein.



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